Eine Banane ist eine Banane: Wir wissen als Christen mit ethisch geschärftem Blick, dass diese Aussage so nicht unbedingt wahr, sondern eigentlich problematisch ist. Denn es gibt solche Bananen, die für multinationale Konzerne produziert werden, deren Arbeiter unter ruinösen Arbeitsbedingungen und schlechten Löhnen leiden, deren Anbau begleitet ist von Landraub, Zwangsrodung, massivem Pestizideinsatz und Verödung durch Grundwasserabsenkung. Das sind die „schlechten“ Bananen.
Dann gibt es jene Bananen, von deren Anbau die Arbeiter in den Plantagen durch gerechte Löhne, faire Arbeitszeiten und nachhaltige Entwicklung profitieren, bei deren Anbau auch ökologische, gesundheitliche und soziologische Aspekte berücksichtigt werden. Das sind die „guten“, die „fairen“ Bananen. Als Christen wissen wir, welche Bananen wir eigentlich kaufen müssen, denn uns als Christen ist die Solidarität mit den Armen und die Liebe zur Schöpfung quasi ins Stammbuch geschrieben.
(Anm. d. Redaktion: Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Theonet.de und wurde uns vom Verfasser großzügig zur Verfügung gestellt)