022017

Foto: aitoff

Konzept

Werner Kleine

Von digitalen Verheißungen und analogen Verpflichtungen

Chancen und Grenzen kirchlichen Handeln in der digitalen Welt.

Das Internet ist eine große Verheißung. Verheißungen wohnt eine religiöse Dimension inne. Religionen kennen selten Kompromisse. Es geht um die Wahrheit – um nicht mehr oder nicht weniger. Das ist auch beim Internet und den aktuellen Diskussionen um die Digitalisierung so, die auch den Raum der Kirchen ergriffen hat. Die Verheißungen des Internets scheinen groß zu sein. Man kann mit wenig Aufwand Massen erreichen – so lautet zumindest das Versprechen. Die Präsenz in sozialen Medien wird zur conditio sine qua non. Die Kirche der Zukunft ist digital – so lautete das Heilsversprechen. Kaum aber wird die Frage reflektiert, was das Internet ist, wie die Algorithmen wirken und wie die Rahmenbedingungen der Kommunikation gerade in den sozialen Medien gestaltet werden müssen. Und dabei ist die Frage einer grundlegenden Digitalisierung der Kirche, die sich etwa aus den Ansätzen eines „Internets der Dinge“ ergeben, noch gar nicht berührt.

Das Internet ist kein Ort

Zuerst aber ist festzustellen, dass das Internet für viele längst kein Neuland mehr ist. Und doch ist es kein Ort. Es ist asomatisch, unkörperlich, virtuell. Gerade die Kirche, deren Verkündigung symbolisch konzipiert ist, ist das eine Herausforderung. Symbole haben immer eine somatische, eine leibliche Dimension, in der sich eine nicht-sichtbare Wirklichkeit zum Ausdruck bringt. Liturgie, Sakramente, Segenszusprüche – all das lebt von der somatischen Begegnung, dem konkreten Erleben und Erfahren. Sicher kann man Gottesdienste via Internet übertragen; aber spätestens im Sakrament wird deutlich, dass das World Wide Web dann eben auch seine Grenzen hat. Das Internet ermöglicht Kommunikation, es kann aber eben die konkrete Begegnung nicht ersetzen.

Gerade für die Kirche, deren Verkündigung symbolisch konzipiert ist, ist das Internet eine Herausforderung.

In diesem Zusammenhang wird gerne gesagt, dass die großen kirchlichen Kommunikatoren, angefangen von Paulus bis Martin Luther heute sicher das Internet nutzen würden. Davon kann man ausgehen, denn das Internet ist seinem Wesen nach informative Kommunikation. Die Frage aber ist, zu welchem Zweck die Kommunikation dient. Geht es nur um Kommunikation um der Kommunikation willen?

Das große Missverständnis

In einem Beitrag für die Online-Ausgabe der Zeitschrift „Die Zeit“ vom 24. März 2017 konstatiert der Journalist Hannes Leitlein ein bemerkenswertes Missverständnis:

„Wo von Digitalisierung die Rede ist, denken selbst progressive Kirchenleute meist nur an die Zahl der Schafe, die sich in der schönen neuen Digitalwelt mit den alten Wahrheiten erreichen lassen: Konnten bisher Tausende mit einer Idee erreicht werden, mit Fernsehen oder Radio vielleicht sogar Millionen, dann überträgt das Internet einen Gedanken live in die ganze Welt, schwärmen sie. Das, so entgegnen Kritiker, wird die Kirche auch nicht retten. Beides stimmt und ist falsch zugleich. Denn beiden Positionen liegt ein Missverständnis zugrunde.“1 

Als Beispiel – stellvertretend für viele andere – erwähnt er den Umgang des EKD-Vorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm mi den sozialen Medien, der

„bei Facebook täglich kleine Texte [veröffentlicht], ab und zu ein Foto – und erreicht jedesmal Hunderte. In Kirchenkreisen wird er dafür bewundert, sein digitales Wagnis hat ihm den Spitznamen ‚Padford-Strohm’ eingebracht. Auf Kommentare reagiert er jedoch fast nie. Sozial wird ein Netzwerk aber erst dann, wenn Menschen interagieren, wenn sie, nachdem sie auf “Senden” geklickt haben, auf Empfang schalten. Beim Ratsvorsitzenden dagegen ist das Sendungsbewusstsein im digitalen Raum von der Empfängnisverhütung nur schwer zu trennen. Die Frage sei erlaubt: Hat er die Technik, derer er sich bedient, im Letzten wirklich verstanden?“2.

Der digitale Wandel der Kommunikation – vom Markt zum Laufhaus

Der Befund Hannes Leitleins offenbart nicht nur einen kirchlichen Utilitarismus im Umgang mit den neuen Medien; der besteht vor allem darin, dass man das ehemals auf Papier gedruckte Wort nun einfach online präsentiert. Geblendet von den Zahlen und Reichweiten, die sogenannte Influencer bei Facebook, Twitter und Instagram erreichen, erscheint die digitale Kommunikation als medialer Selbstläufer. Man muss nur in den sozialen Medien etwas posten und schon erreicht man die Massen.

Genau das ist aber nicht per se der Fall. Im Gegenteil! In den Anfangszeiten der sozialen Medien konnte man noch unverhohlen das Bild vom „offenen Markt“ bemühen. Die sozialen Medien erschienen als offene Foren, in denen jede und jeder einfach und ohne allzu großen Aufwand seine Gedanken, Meinungen und Ideen posten konnte. Jede und jeder konnte alles zu allen Zeiten lesen. Die Timelines spülten die Informationsflut mehr oder weniger in Echtzeit auf die Screens der Smartphones, Laptops und Computer.

Aus der großen Weite eines offenen Marktes sind die sozialen Medien eher zu einem Laufhaus mit vielen mehr oder weniger großen und kleinen Echokammern mutiert.

Wohl nicht nur die immer größer werdende Datenflut, sondern auch das wirtschaftliche Interesse der Anbieter sozialer Medien hat allerdings einen Paradigmenwechsel mit sich gebracht, der dem normalen User – sei er Contentlieferant, sei er Rezipient – wohl unmittelbar gar nicht auffallen dürfte. Die die Präsentation der Inhalte leitenden Algorithmen dienen ja vor allem der werberelevanten Erfassung von Daten, so dass der User nur noch die Inhalte präsentiert bekommt, von denen der Algorithmus annimmt, dass sie ihn auch interessieren. Aus der großen Weite eines offenen Marktes sind die sozialen Medien eher zu einem Laufhaus mit vielen mehr oder weniger großen und kleinen Echokammern mutiert. In diesem Laufhaus gibt es tatsächlich Präsentationsflächen, die sich einer großen Aufmerksamkeit erfreuen und nach wie vor große Reichweiten mit viraler Relevanz erfreuen. Die kirchlichen Präsenzen dürften in der Regel wohl nicht dazu gehören. Kaum ein User, der nicht ohnehin schon eine Affinität zu kirchlichen Themen aufweist, wird von den Algorithmen hierhin verirrt. Die publizistische Verheißung großer Reichweiten für kirchliche Themen findet allein hier schon ihre Grenze, die man nur durchbrechen kann, indem man entweder zu finanziellen Mitteln greift, um den Algorithmus missionsfreudiger agieren zu lassen – oder sich eben selbst aus der eigenen Echokammer auf den Weg in andere Filter-Bubbles macht, um dort per Kommentar oder Posting aktiv zu werden.

Wie Musik zur Trauer

Kaum ein User, der nicht ohnehin schon eine Affinität zu kirchlichen Themen aufweist, wird von den Algorithmen hierhin verirrt.

Genau hier muss aber eine neue kommunikative Kompetenz der Kirche entwickelt werden. Es geht nicht bloß um das Beantworten von Kommentaren, wie Hannes Leitlein vermutet. Es geht um eine Befähigung zu korrelativer Kommunikation. So haben verschiedentlich evangelische und römisch-katholische Seelsorger versucht, über die Live-Streaming-Plattform „Younow“ ihre Botschaft an das vermeintlich kirchenferne Volk zu bekommen. In der Regel zeigt sich an den negativen Reaktionen und Shitstorms, dass es gerade nicht reicht, das analoge und innerkirchlich vertraute Sprachspiel einer Predigt im Gossip gestreamter Inhalte einfach online zu präsentieren. Im Gegenteil: Der Effekt war sogar kontraproduktiv. Wer offenkundig in der analogen Welt Schwierigkeiten hat, sich auf das Sprachspiel Andersdenkender einzulassen, wird das nicht durch eine noch so modern daherkommende Internetpräsenz – sei es eine Homepage, sei es ein Account in den sozialen Medien – kompensieren können.

In diesem Zusammenhang wird gerne als Argument angeführt, auch Paulus würde heute E-Mails schreiben, Twitter, Facebook und WhatsApp nutzen. Daran besteht sicher kein Zweifel. Kommunikation ist eine der herausragenden Eigenschaften des Völkerapostels. Freilich betreibt er nicht Kommunikation um der Kommunikation willen. Vielmehr ist seine mediale Kommunikation zielgerichtet. Sie findet ihre Erfüllung in der analogen Begegnung!

Die Macht analoger Begegnung 

Es geht um eine Befähigung zu korrelativer Kommunikation.

Nicht selten wird behauptet, die paulinischen Briefe würden seine persönliche Gegenwart ersetzen. Genau das ist aber nicht der Fall. Die Briefe sind für ihn bei weitem kein gleichwertiger Ersatz für die persönliche Gegenwart. Sie sind nur Mittel zum Zweck, um die Verbindung aufrecht zu erhalten. Gleichwohl betont er immer wieder seine Sehnsucht nach persönlicher Begegnung. So betont er etwa in Röm 15,22ff seine große Sehnsucht nach einem Besuch der römischen Gemeinde:

„Jetzt aber habe ich in diesen Gegenden kein Arbeitsfeld mehr, habe aber seit vielen Jahren das Verlangen, zu euch zu kommen, wenn ich einmal nach Spanien reise; denn auf dem Weg dorthin hoffe ich euch zu sehen und dann von euch für die Weiterreise ausgerüstet zu werden, nachdem ich mich zuerst eine wenig an euch erfreut haben.“ (Röm 15,23-24) 

Angesichts aufkommender Kritik schreibt Paulus schreibt Paulus im 1. Korintherbrief:

„In der Annahme, dass ich nicht selber zu euch komme, haben sich einige wichtig gemacht. Ich werde aber bald zu euch kommen, wenn der Herr will. Dann werde ich diese Wichtigtuer nicht auf ihre Worte prüfen, sondern auf ihre Kraft. Denn nicht in Worten erweist sich die Herrschaft Gottes, sondern in der Kraft.“ (1 Kor 4,18-20)

Auch hier dient der Brief der Ankündigung eines konkreten Besuches und ersetzt ihn nicht. Das ist auch der Grund für die selbstkritische Äußerung in 2 Kor 10,9-11:

„Ich möchte nicht den Anschein erwecken, als wollte ich euch durch meine Briefe einschüchtern. Ja, die Briefe, wird gesagt, die sind wuchtig und voll Kraft, aber sein persönliches Auftreten ist matt und seine Worte sind armselig. Wer so redet, der soll sich merken: Wie wir durch das geschriebene Wort aus der Ferne wirken, so können wir auch in eurer Gegenwart tatkräftig auftreten.“

Pastorale Parameter digitaler Kommunikation

Paulus erkennt, dass nur echte Gegenwart wirksam ist. Das ist eigentlich eine pastorale Binse. Jeder Seelsorger – gerade etwa in der Notfallseelsorge – weiß, dass man gerade schlechte Botschaften nicht medial überbringen sollte. Die Reaktionen des Gegenübers können durch die mediale Distanz nicht aufgefangen werden. Die konkrete somatische Begegnung in der analogen Welt hingegen ermöglicht erst ein wirkliches pastorales Handeln. Mimik, Gestik, Berührung – all das fehlt der medialen Kommunikation. Bereits die Telefonseelsorge bewegt sich hier auf einem schmalen Grad. Gleichwohl ist der stimmliche Kontakt durchaus von einer somatischen Qualität, die eine echte Beziehung wenigstens im Ansatz herstellt. Aber selbst das fehlt bei der Kommunikation in der digitalen Welt.

Paulus erkennt, dass nur echte Gegenwart wirksam ist. Mimik, Gestik, Berührung – all das fehlt der medialen Kommunikation.

Hinzu kommt, dass angesichts mangelnder Zertifizierungsverfahren gegenwärtig nicht sicher gesagt werden kann, ob das Gegenüber einer digitalen Kommunikation auch ein reales Gegenüber ist. Hinter jedem Profil (und die Vermutung betrifft eben auch den kirchlichen Akteur) könnte sich auch ein Bot-Profil verbergen. Das aber stellt ebenso die Frage nach dem für jede pastorale Kommunikation nötigen Schutzraum wie die Kritik an Datenschutzverfahren. Das betrifft insbesondere den beliebten Messenger WhatsApp, dessen Gebrauch auf Diensthandys in vielen (Erz-)Bistümern nicht ohne Grund untersagt ist. Die Kommunikation an sich ist zwar verschlüsselt. Gleichwohl liest WhatsApp die Adressbücher der Nutzer aus und stellt somit dem Betreiber eine Fülle ungeschützter Daten zur Verfügung.

Während WhatsApp an sich die Kommunikation mittlerweile zwischen Sender und Adressat verschlüsselt, verwundert es allerdings doch, dass kirchliche Kommunikatoren selbst ihren E-Mail-Verkehr meist weder signieren noch verschlüsseln. Praktische Verfahren wie PGP oder S/MIME finden so gut wie keine Anwendung3. Gerade im Bereich seelsorglichen Handelns ist das allerdings allein schon um der notwendigen Schweigeverpflichtungen und pastoralen Schutzräume willen eine conditio sine qua non.

Kann Kirche digital?

Grundsätzlich muss man sagen: Sie darf nicht nur können, sie muss! So wie man nicht nicht kommunizieren kann, so haben sich die Mittel digitaler Kommunikation mittlerweile so etabliert, dass die Kirche sie nicht ignorieren kann. Digitale Kommunikation ist aber kein Selbstläufer. Die Qualitäten und Eigenarten der unterschiedlichen Kanäle müssen erkannt und entsprechend gestaltet werden. Eine Präsenz in den verschiedenen sozialen Medien ist das eine – und sie ist erforderlich! Will man aber nicht nur die erreichen, die man ohnehin schon anspricht, muss die Kommunikation hier dahingehend aktiv gestaltet werden, dass man die eigene Echokammer gezielt verlässt und andere Kammern betritt. Dazu aber ist es notwendig, die Kommunikation dort ebenso konfliktbereit wie kreativ offen zu gestalten, will man nicht zum Abbild seines eigenen Klischees werden.

Eine Präsenz in den verschiedenen sozialen Medien ist das eine. Für die seelsorgliche Kommunikation hingegen sind Schutzmaßnahmen zu treffen.

Für die seelsorgliche Kommunikation hingegen sind Schutzmaßnahmen zu treffen, die die absolut notwendige Vertraulichkeit herstellen. Kryptographische Verfahren für den E-Mail-Verkehr gehören hier ebenso dazu wie die kritische Distanz zu Messengern wie WhatsApp oder den Facebook-Messenger. Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass man sich über diese Messenger zwar verabreden kann. Vertraulichkeiten sollten hier aber nicht ausgetauscht werden, weil die Messenger vieles sein mögen: ein Forum Internum sind sie mit Sicherheit nicht – und das völlig abgesehen von datenschutzrechtlichen Fragestellungen, die den Umgang mit diesen Medien an sich kritisch beleuchten sollten.

Chancen und Grenzen kirchlich-digitalen Handelns

Bei aller Notwendigkeit der Nutzung digitaler Medien bleibt eines im Vordergrund: der Kirche ist eine zutiefst körperliche Existenz ins Stammbuch geschrieben:

„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ (Joh 1,14) 

Fleisch (σάρξ – gesprochen: sárx) – das ist zu konkret, um virtuell zu sein. Eine rein digitale Kirche kann es in diesem Sinn nicht geben. Das Wort Gottes sucht nach Gestaltwerdung, Konkretion, echter fleischlicher, analoger, konkreter Begegnung. Die modernen medialen Möglichkeiten können dabei helfen, diese Begegnungen anzubahnen. Ersetzen können sie sie noch weniger, als weiland die Briefe, die Paulus an seinen Gemeinden schrieb. Er kannte seine Adressaten immerhin noch persönlich. Die Anonymität des Netzes stellt hingegen ganz eigene Herausforderungen.

Eine rein digitale Kirche kann es nicht geben. Das Wort Gottes sucht nach Gestaltwerdung, Konkretion, echter fleischlicher, analoger, konkreter Begegnung.

Es sind Herausforderungen, denen sich die Kirche stellen muss. Hier kann sie viel über das Denken, Sehnen, Glauben und Fühlen der Menschen lernen4. Hier können die Verkünderinnen und Verkünder von heute Kontakte anbahnen und sich in Diskussionen einmischen. Die Weitergabe des Glaubens aber wird nur dann geschehen, wenn es gelingt, die digitale Kommunikation in die analoge Welt echter Begegnung zu führen. Die Forderung nach einer digitalen Kirche erzählt mehr von der Angst dieser echten, wahrhaft körperlichen Auseinandersetzung, als es den selbsternannten Pionierinnen und Pionieren der neuen Welt liebt ist.

Das ist der eigentliche Lebensquell der Kirche: Gelingende Verkündigung in echter Begegnung. Alles andere ist eine bloß virtuelle Illusion.

  1. Hannes Leitlein, Und wie wir wandern im finstern Digital, in: Zeit online, 24.3.2017, Quelle: www.zeit.de/2017/13/digitalisierung-medien-martin-luther-kirchen-reformation-netz [Stand: 3. November 2017].
  2. Ebd.
  3. Im Falle des Autors dieses Beitrages heißt das konkret, dass von 1.700 Adressbucheinträgen ganze zwei (!) ihre Mails per S/MIME verschlüsseln und signieren. Beide sind nichtkirchliche Kommunikationspartner. PGP findet gar keine Anwendung.
  4. So schreibt Kristin Merle auf feinscharz.net: „Was Menschen umtreibt, liegt offen wie nie vor uns. Schien die Transformation der Religion bzw. des Religiösen in den letzten Jahrzehnten plausibel mit Stichworten wie Deinstitutionalisierung, Ausdifferenzierung, Individualisierung und Privatisierung beschrieben zu sein, unterliegen Religion bzw. Religiosität im Zusammenhang der neuen Medien einer neuen und folgenreichen Form der Entprivatisierung: Öffentlich werden Privates und Persönliches im Netz von Vielen nach gusto geteilt, Weltanschauungen diskutiert, Themen religiös traktiert. Effekte der Synkretisierung verstärken sich durch die translokale, interkulturelle u.a. Interaktion von Akteuren und Akteurinnen online. Die Digitalisierung potenziert also die Transformation des Religiösen.“