Innovation in der Kirche aus systematisch-theologischer Perspektive

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Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier, nahm auch am 2. Kongress Strategie und Entwicklung in Kirche und Gesellschaft teil, der vom 5. - 6. Dezember in Bensberg stattfand. "Inovation in der Kirche aus systematisch-theologischer Perspektive" war der Titel seines Impulsreferates.In Erinnerung blieb nicht zuletzt seine plakative These "Missionieren werden entweder die Tataren oder die Mönche".

futur2 stellt hier das Referat als Video zur Verfügung.

 

Gemeindeberatung als Beitrag zur strategischen Innovation in der Kirche

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Bevor ich mich dem im Titel unterstellten Beitrag der Gemeindeberatung an der strategischen Innovation in der Kirche zuwende, muss zunächst einmal bestimmt werden, was denn unter Innovation und Strategie zu verstehen ist, hierauf folgend ist kritisch zu hinterfragen, ob im so verstandenen Sinne überhaupt eine innovative Strategie in der Kirche erkennbar ist und anschließend ist erst der Beitrag der Gemeindeberatung zu analysieren. Der Artikel plädiert für eine äußerst kritische Bilanz zum strategischen Innovationsmanagement innerhalb der Kirche und unterstellt, dass die Gemeindeberatung ihren Beitrag hierzu bestenfalls noch wird erweisen müssen, ihn womöglich aber gar nicht liefert. Zu guter Letzt werden Bedingungen und Kontexte beschrieben, die es zukünftig wahrscheinlicher machen könnten, von einer tatsächlich stattfindenden innerkirchlichen Innovation zu sprechen.

Zur Architektur strategischer Entwicklungsprozesse

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In komplexen, dynamischen Zusammenhängen ist strategisches Denken und Handeln gefordert. Die Wirtschaft, führende Systemlogik unserer Gesellschaft, hat das bereits sehr früh erkannt. Andere Funktionssysteme, wie Politik, Wohlfahrtspflege oder gar Kirchen, hinken da deutlich hinterher. Aufgrund der hohen Dynamik gesellschaftlicher Prozesse und deren globaler Vernetzung steigt aber gerade hier die Notwendigkeit, Umweltreferenz herzustellen, die Funktionssysteme (Auftrag, Ressourcen, Potenziale etc.) mit den Umweltanforderungen abzustimmen, um hieraus langfristige Orientierungen für operative Entscheidungen ableiten und auf diese Weise die Zukunft offen halten und gestalten zu können. Hierfür soll der vorliegende Artikel eine erste Orientierung bieten.