Innovation in der Kirche aus systematisch-theologischer Perspektive

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Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier, nahm auch am 2. Kongress Strategie und Entwicklung in Kirche und Gesellschaft teil, der vom 5. - 6. Dezember in Bensberg stattfand. "Inovation in der Kirche aus systematisch-theologischer Perspektive" war der Titel seines Impulsreferates.In Erinnerung blieb nicht zuletzt seine plakative These "Missionieren werden entweder die Tataren oder die Mönche".

futur2 stellt hier das Referat als Video zur Verfügung.

 

„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mt 7,16)

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Der Vorstand einer Kirchlichen Hospizgesellschaft fragt nach einer Beratung. Nach vielen Jahren des Engagements und der guten Atmosphäre innerhalb des „Familienbetriebs“ haben sich einige grundlegende Parameter verändert und das bisherige Gleichgewicht außer tritt gebracht. Der ehrenamtliche Vorstand ist zum Arbeitgeber geworden, der sich um die wirtschaftliche Absicherung der Unternehmung sorgen muss. Durch den Einbezug in ein staatlich gefördertes Palliativ-System müssen neue Routinen von Abrechnung und Qualitätssicherung eingeführt werden. Die Gründungsmitglieder haben die Verantwortung an eine zweite und dritte Generation weitergegeben, sind aber im Hintergrund mit ihren Erinnerungen, wie es im Anfang der Hospizgesellschaft war, immer noch kritisch präsent. Die hoch qualifizierten hauptberuflichen Palliativ-Fachkräfte fordern den Vorstand heraus, seine Führungsaufgabe professionell wahrzunehmen. Viele gesellschaftliche Gruppen wollen Informationen zur Hospizbewegung. Für die nächsten Wahlen zum Vorstand sind noch keine Kandidatinnen und Kandidaten absehbar.

Zur Architektur strategischer Entwicklungsprozesse

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In komplexen, dynamischen Zusammenhängen ist strategisches Denken und Handeln gefordert. Die Wirtschaft, führende Systemlogik unserer Gesellschaft, hat das bereits sehr früh erkannt. Andere Funktionssysteme, wie Politik, Wohlfahrtspflege oder gar Kirchen, hinken da deutlich hinterher. Aufgrund der hohen Dynamik gesellschaftlicher Prozesse und deren globaler Vernetzung steigt aber gerade hier die Notwendigkeit, Umweltreferenz herzustellen, die Funktionssysteme (Auftrag, Ressourcen, Potenziale etc.) mit den Umweltanforderungen abzustimmen, um hieraus langfristige Orientierungen für operative Entscheidungen ableiten und auf diese Weise die Zukunft offen halten und gestalten zu können. Hierfür soll der vorliegende Artikel eine erste Orientierung bieten.