Pfarrer Franz Meurer arbeitet als Seelsorger und Pfarrer in Köln-Höhenberg-Vingst, Stadtteilen mit Brennpunktcharakter. Er denkt und organisiert Kirche anders, von unten (den Armen) und von außen (den Menschen und ihren Bedürfnissen her). Das hat Konsequenzen für das Verständnis und die Ausgestaltung der Pastoral. Das Interview ist der Versuch, den Ansatz zu verstehen, in seinen Grundzügen nachzuzeichnen und in einen sozialwissenschaftlichen Kontext zu stellen.
pastoraler Raum
Sinn von Kirche: Vollmacht fürs Leben
Eine Kinderferienaktion wird zur Matrix für das ökumenische Seelsorgekonzept zweier Kölner Kirchengemeinden. Die Orientierung daran, was den Menschen vor Ort konkret nützt und zugleich das Gemeinwesen fördert, münden in ein sozialraumorientiertes, diakonisches und nachhaltiges Gemeindekonzept mit Netzwerkcharakter. Kirche vor Ort ist dann nicht das Ziel einer missionarischen Kirche, sondern das Medium, durch dass das Reich Gottes in der Welt aufscheint.



