Bausteine einer Social Media Strategie der Kirche

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Eine Social Media Strategie ist wohl nie fertig. Dazu ist das Social Web einfach ein zu dynamisches Feld mit laufend neuen Entwicklungen. Doch mit einer Haltung wechselseitiger Inkulturation und dem aktiven Wahrnehmen des Social Webs als Bottum-Up-Bewegung kann sich Kirche dort erfolgreich bewegen. Die Autorin, Social Media Managerin der Katholischen Kirche in Oberösterreich, gibt Einblicke in Bausteine der Aktivitäten einer Diözese im Social Web.

Innovation ist weiblich

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Nichtordensfrauen sind Krankenhaus-Oberinnen

Nachdem wir Waldbreitbacher Franziskanerinnen zwischen Spiritualität und Management keinen zwingenden Widerspruch erkannten, strebten wir eine an christlichen Werten orientierte kompetente Unternehmensführung an. Wir glauben an die geistliche Inspiration und Durchdringung des Führungshandelns. Spiritualität und Professionalität sind für unsere Markenprofilierung unabdingbar.

Pfarrei XXL – Kirchlicher Gestaltwandel in Einklang mit der Theologie des Zweiten Vatikanums

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Die acht Pfarrgemeinden in Oberursel und Steinbach wollen den unvermeidbaren Gestaltwandel der Kirche in Deutschland bewusst, transparent und partizipativ gestalten. Es geht ihnen darum, im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils die Selbstorganisation in den Gemeinden zu fördern und Strukturen aufzubauen, die Kirche weniger abhängig von hauptamtlicher Führung machen. Zugrunde liegt ein Bild von Kirche als das neue "Volk Gottes“, das sich gemeinsam auf dem Weg durch die Zeit befindet (LG 9ff.).

„Art & Amen“ oder die Kunst, einen schlafenden Riesen zu wecken

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St. Michael in der Kölner Innenstadt ist das Wahrzeichen des Brüsseler Platzes – einer der beliebtesten Plätze Kölns. Im Sommer ist der Platz abends „rappelvoll“. Die Kirche aber war leer. Der Platz und das umgebende Viertel pulsiert vor Leben und Kreativität. Die gewaltige Kirche inmitten des Belgischen Viertels wurde nur noch von einer überalterten und stark geschrumpften Gemeinde genutzt – St. Michael war sozusagen zu einem schlafenden Riesen geworden. So kann die Ausgangslage umrissen werden.
In dieser Situation entstand im Jahr 2011 unter dem Titel „Art & Amen“ eine Initiative, St. Michael mit Veranstaltungen zu „bespielen“, die sich im Grenzbereich zwischen Kultur und Kult bewegen. Die Veranstaltungen finden statt, wenn der Platz gut besucht ist; also an den Abenden der wärmeren Jahreszeiten.
Die Besucherzahlen und die begeisterten Rückmeldungen auf diese Form der Öffnung einer katholischen Kirche sind ein deutliches Signal in dieser Richtung weiter zu arbeiten.
Dieser Artikel will die Entwicklung und die Erfahrungen dieses Projektes nachzeichnen – und durchaus Mut machen, an anderen belebten Orten Ähnliches zu probieren.

Kirche Gottes in Lüttich zu Beginn des 21. Jahrhunderts (Arbeitspapier)

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Die Priester werden ihre "Aufgabenbeschreibungen" den neuen Umständen anpassen müssen - also "anders Priester sein". Es wird vor allem darauf ankommen, ihren Einsatz so zu gestalten, dass sie das Pastoralprojekt, Kirche in der Welt und für die Welt sein, vollauf bejahen und die Christen in diesem Sinne begleiten und ermutigen.

Köln vernetzt - Internetgestützte Vernetzung im Sozialraum

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Im Laufe der letzten Jahre ist in Köln unter dem Slogan „Köln vernetzt“ eine Internetplattform realisiert worden, in der sich Institutionen, Einrichtungen, Initiativen und Vereine einzelner Kölner Sozialräume mit ihrem Angebot präsentieren können. Für die Bürger dieser Sozialräume ist die Plattform inzwischen zu einer gern genutzten Informationsquelle geworden. Und auch die Vernetzung der einzelnen sozialen Institutionen und Gruppen in den Stadtteilen ist durch diese Internetplattform gewachsen.

Netzwerkarbeit im Sozialraum bilden einen Arbeitsschwerpunkt für den Jugendmigrationsdienst Köln, der das Projekt „Köln vernetzt“ ins Leben gerufen hat. Frank Reintgen sprach mit Markus Kaufmann, dem Leiter des Jugendmigarationsdienst Köln der Katholischen Jugendwerke Köln e.V., der das Projekt „Köln vernetzt“ maßgeblich vorangetrieben hat.

Nahe bei den Menschen. Interview mit Franz Meurer

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Pfarrer Franz Meurer arbeitet als Seelsorger und Pfarrer in Köln-Höhenberg-Vingst, Stadtteilen mit Brennpunktcharakter. Er denkt und organisiert Kirche anders, von unten (den Armen) und von außen (den Menschen und ihren Bedürfnissen her). Das hat Konsequenzen für das Verständnis und die Ausgestaltung der Pastoral. Das Interview ist der Versuch, den Ansatz zu verstehen, in seinen Grundzügen nachzuzeichnen und in einen sozialwissenschaftlichen Kontext zu stellen.

Sinn von Kirche: Vollmacht fürs Leben

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Eine Kinderferienaktion wird zur Matrix für das ökumenische Seelsorgekonzept zweier Kölner Kirchengemeinden. Die Orientierung daran, was den Menschen vor Ort konkret nützt und zugleich das Gemeinwesen fördert, münden in ein sozialraumorientiertes, diakonisches und nachhaltiges Gemeindekonzept mit Netzwerkcharakter. Kirche vor Ort ist dann nicht das Ziel einer missionarischen Kirche, sondern das Medium, durch dass das Reich Gottes in der Welt aufscheint.