Lokale Kirchenentwicklung in der Pfarrei Maria Lourdes in Zürich-Seebach

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... und eine Entdeckung, die wir immer öfters machen ist, dass sich uns das Evangelium an Orten und durch Menschen erschliesst, die wir nicht erwartet haben. Die Erkenntnis kommt vom Anderen, Fremden, Unbekannten. Der Schmerz liegt darin, in diesem Moment Eigenes sterben zu lassen, damit das Neue, noch Fremde, Raum bekommt und sich entfalten kann. Das fordert Mut und Vertrauen.

Das "Charisma des Ortes" entdecken und nutzen. Interview mit Pfr. Markus Krauth

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Wer die Homepage www.maria-geburt.de aufsucht, staunt. Denn der Internetauftritt der Pfarrei Maria Geburt in Aschaffenburg unterscheidet sich wohltuend von vielen anderen kirchlichen Websites. Aktuell gibt es wohl nur wenig Seiten von Kirchengemeinden, die eine ähnlich gute ästhetische Qualität (Bilder, Texte, Layout...) bieten.

Kirchliches Fundraising von unten

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Wenn es um Fundraising im kirchlichen Bereich geht, möchte ich nicht über rückläufige Kirchensteuereinnahmen und Kirchenaustritte schreiben, die uns zwingen über alternative Finanzierungsquellen nachzudenken. Schreiben möchte ich über Gemeindeentwicklung und gute Beziehungen zu Menschen und Projekte, die miteinander in Verbindung gebracht werden.

Kirche trifft Kunst: Ästhetik und Kirchenverständnis. Interview mit Br. Peter Reinl

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Peter Reinl zeigt im Interview mit Valentin Dessoy am Beispiel der Augustinerkirche in Würzburg, wie produktiv sich Kirche und Kunst wechselseitig anregen und befruchten können. Dabei wird ein Satz in Anlehnung an Augustinus zum Leitsatz: "Ich will, dass Du bist!" - Dieser Satz macht einen Unterschied zu Sätzen wie: "Ich will, dass Du fromm oder anständig bist!". Mit der Umgestaltung des Gottesdienstraumes, der zugleich ein Entwicklungsprozess im Konvent war, wird auch das Kirchenverständnis ansichtig, dass sich an der Communio-Theologie orientiert. Reinl beschreibt die Auswirkungen bis hinein in die Art, wie Gottesdienst gefeiert wird. Nachhaltigkeit von Entwicklung wird erkennbar.

Kommunikation muss gemanagt werden

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Wo pastorale Räume größer werden, die Zahl von haupt- und ehrenamtlich Tätigen unübersichtlich, immer mehr ehemals und lange Zeit selbstständige Pfarreien und damit Traditionen sowie Sozialgefüge in einer/m neu fusionierten Pfarrei/Seelsorgebereich aufgehen, wird Kommunikation schwieriger. Wenn Kirchengemeinden sich äußerlich und inhaltlich weiterentwickeln, viele Ansprüche aber gleichbleiben und am „Alten“ gemessen werden, dann kommt bei vielen Frust auf – aber nur bei wenigen wird er abgeladen: meistens beim leitenden Pfarrer und den Sekretärinnen. Das müssen sie meistens auch noch (er)tragen. Das geht auch anders. Nur: Wer soll es dann abfangen? Wie kann Kommunikation grundlegend und nachhaltig verbessert werden? Und vor allem: Wer soll das bezahlen? - Die Kirchengemeinde St. Margareta in Düsseldorf und das Erzbistum Köln leisten mit der Stellenkonzeption und der Beschäftigung einer „Kommunikationsmanagerin“ Pionierarbeit. Den Weg dorthin beschreibt dieser Artikel. Er zeigt erste Erfahrungen auf und möchte alle Interessierten anregen und ermutigen, diesem Weg zu folgen.

Den Menschen vor Ort ihre Kirche zurückgeben. Interview mit Pfr. Andreas Brocke

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St. Gereon in Köln ist eine der großen Kölner Innenstadtpfarreien. Der bunte Stadtteil ist geprägt durch die Milieus der Postmateriellen, Experimentalisten und Modernen Performern. Viele Kulturschaffende wohnen hier, sowie auch viele Bürger mit Migrationshintergrund. Unter dem Slogan "Den Menschen vor Ort ihre Kirche zurückgeben" sind in den letzten Jahren immer wieder neue Projekte und außergewöhnliche Experimente initiiert worden, mit denen die Pfarrei in einer breiten Öffentlichkeit von sich Reden macht.

Bausteine einer Social Media Strategie der Kirche

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Eine Social Media Strategie ist wohl nie fertig. Dazu ist das Social Web einfach ein zu dynamisches Feld mit laufend neuen Entwicklungen. Doch mit einer Haltung wechselseitiger Inkulturation und dem aktiven Wahrnehmen des Social Webs als Bottum-Up-Bewegung kann sich Kirche dort erfolgreich bewegen. Die Autorin, Social Media Managerin der Katholischen Kirche in Oberösterreich, gibt Einblicke in Bausteine der Aktivitäten einer Diözese im Social Web.

Innovation ist weiblich

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Nichtordensfrauen sind Krankenhaus-Oberinnen

Nachdem wir Waldbreitbacher Franziskanerinnen zwischen Spiritualität und Management keinen zwingenden Widerspruch erkannten, strebten wir eine an christlichen Werten orientierte kompetente Unternehmensführung an. Wir glauben an die geistliche Inspiration und Durchdringung des Führungshandelns. Spiritualität und Professionalität sind für unsere Markenprofilierung unabdingbar.

Gut geflasht, ist halb gemobt!? Mit Flashmobs in den Sozialraum

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Scheinbar aus dem Nichts tauchen die Akteure an einem Ort auf und fallen durch das Tun der selben Handlung auf (z.B. applaudieren, singen, Nichts-Tun, …). Ebenso so plötzlich, wie die Akteure aufgetaucht sind, verschwinden sie auch wieder und lassen eine verstörte, irritierte Menschenmenge zurück.
Flasmobs kennt man von zahlreichen Videos bei YouTube. Es waren die modernen Kommunikationsmittel (Handy, Internet, web 2.0…), die diese Aktionsform überhaupt erst möglich gemacht haben. Zunächst zeichneten Flashmobs oft eher irritierende, heiter-ironische Aktionen aus. Immer wieder sind einzelne Flasmobs in den letzten Jahren in die Kritik geraten, weil sie nicht selten in Gewalt bzw. Vandalismus ausarteten.
Und doch werden Flasmobs gerade von NGOs, Verbänden, kirchlichen Gruppierungen und Vereinen oft genutzt, um auf kreative Art eigene Positionen in den öffentlichen Diskurs einzubringen und auf sich bzw. die eigene Organisation auf ungewohnte, nicht selten provozierende Art, aufmerksam zu machen.

Pfarrei XXL – Kirchlicher Gestaltwandel in Einklang mit der Theologie des Zweiten Vatikanums

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Die acht Pfarrgemeinden in Oberursel und Steinbach wollen den unvermeidbaren Gestaltwandel der Kirche in Deutschland bewusst, transparent und partizipativ gestalten. Es geht ihnen darum, im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils die Selbstorganisation in den Gemeinden zu fördern und Strukturen aufzubauen, die Kirche weniger abhängig von hauptamtlicher Führung machen. Zugrunde liegt ein Bild von Kirche als das neue "Volk Gottes“, das sich gemeinsam auf dem Weg durch die Zeit befindet (LG 9ff.).

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